Get Adobe Flash player

Resveratrol

Resveratrol ist ein Phytoalexin
mit hohen antioxidativen Eigenschaften, das zu den Polyphenolen zählt.

1963 wurde die Verbindung erstmals aus
Polygonum cuspidatum isoliert und identifiziert.

Aktuelle Studien haben gezeigt, dass Resveratrol den Fettstoffwechsel der Leber
moduliert, so dass kein Fett dort angelagert werden kann, sondern sogar ab-
gebaut wird.
Alkohol hemmt zwei Moleküle (AMPK und SIRT1), die im Stoffwechsel
der Leber für Fettabbau sorgen.
Resveratrol wirkt genau umgekehrt es aktiviert die Moleküle
wiederum und schützt damit die Leber vor Alkoholfolgen.

Resveratrol verhindert Leberschäden durch freie Radikale und
inflammatorische Cytokine. Sie induziert antioxidative Enzyme
und erhöht den Glutathion-Spiegel. Resveratrol modifiziert Wege
der Signaltransduktion, die bei der Entstehung von
Leberkrankheiten maßgeblich sind.

Weiters wurde in Studien nachgewiesen, dass  Resveratrol
das Enzym Sirtuin1 (Sirt1) aktiviert.
Dieses Enzym spielt eine wichtige Rolle bei Stoffwechselprozessen
im menschlichen Körper. So etwa bei der Glukoneogenese und dem
Export von Glucose aus der Leber und aktiviert die Fettverbrennung.
Ausserdem verzögert das Enzym den durch oxidativen Stress
hervorgerufenen Zelltod.

Die antiinflammatorischen und durchblutungsfördernden Effekte
des Resveratrols beruht auf den inhibitorischen Effekten auf
die Produktion reaktiver Sauerstoff-Spezies.
Auch in den Blutplättchen kann die Entstehung von freien Radikalen gehemmt werden.

Resveratrol kann an den Mitochondrien Protonenleaks schließen
und inaktiviert reaktive Sauerstoffradikale.
Eine Schutzfunktion vor Lipidperoxidation ist belegt.

Strukturformel Resveratrol:

 

 

Links zu Resveratrol:

Einsatz von Resveratrol zur Behandlung bei Fettleber

Wirkung von Resveratrol auf Alkohol-induzierte Mortalität und Leberläsionen  

Resveratrol und Leberprobleme

 

Dieser Post ist auch verfügbar auf: Englisch